Rollenbilder - Seite 3

Der Film „Ich habe getötet“ bietet Jugendlichen die Möglichkeit, sich intensiv mit Gewalt – und ganz besonders mit sexualisierter Gewalt – auseinandersetzen. In einer Gruppe im Jugendvollzug sagte ein Jugendlicher, dass er nun verstehe, wie sich eine vergewaltigte Frau fühlt. Die Gespräche danach waren sehr intensiv! Ganz anders der Film „Amal“, in dem das Mädchen nicht mehr zur Schule gehen kann und eine Welt für sie zusammenbricht.

Respekt und Zivilcourage

 Ab 12 Jahre
 41 Minuten
 Demütigung, Empathie, Gefahren, Gewalt, Mobbing, Mut, Philosophieren, Rassismus, Selbstfindung, Solidarität, Verantwortung
Respektvoll miteinander umgehen, hinschauen statt wegsehen, wenn andere in Not sind – das ist nicht selbstverständlich. Manchmal fehlt der Mut, oft auch das Wissen darüber, wie man sich situationsgerecht verhalten kann. Die Produktion greift einerseits Alltagssituationen und Verhaltenstipps auf und eröffnet durch zwei Kurzspielfilme – „Callum“ und „Ausstieg rechts“ – darüber hinaus einen emotionalen Zugang […]
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 Deutschland, 2022 Sprachfassungen: Deutsch, Deutsche Untertitel Regie: Michael van der Put, Rupert Höller, Bernhard Wenger

Respektvoll miteinander umgehen, hinschauen statt wegsehen, wenn andere in Not sind – das ist nicht selbstverständlich. Manchmal fehlt der Mut, oft auch das Wissen darüber, wie man sich situationsgerecht verhalten kann. Die Produktion greift einerseits Alltagssituationen und Verhaltenstipps auf und eröffnet durch zwei Kurzspielfilme – „Callum“ und „Ausstieg rechts“ – darüber hinaus einen emotionalen Zugang zum Themenspektrum.

Callum (2012, 14 Min.)
Eine Coming-of-Age-Geschichte über die Tragweite rücksichtslosen Handelns.

Ausstieg rechts (2015, 6 Min.)
Handelt über den Umgang mit Rassismus in der Öffentlichkeit.

Lehrprogramm gemäß § 14 JuSchG

 

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Amal

 Ab 10 Jahre
 17 Minuten
 Armut, Bildung, Emanzipation, Erziehung, Frau im Islam, Geschlechterrollen, interkulturelles Lernen, kulturelle Identität
Die kleine Amal lebt in Marokko auf dem Land. Jeden Morgen macht sie sich mit ihrem Bruder auf, um die mehrere Kilometer entfernte Schule zu besuchen. Im Gegensatz zu ihm geht Amal gerne zur Schule; sie ist eine fleißige Schülerin und möchte später Ärztin werden. Der ältere Lehrer fördert Amal und schenkt ihr ein Buch. […]
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 Frankreich, Marokko, 2003 Sprachfassungen: Deutsch Regie: Ali Benkirane

Die kleine Amal lebt in Marokko auf dem Land. Jeden Morgen macht sie sich mit ihrem Bruder auf, um die mehrere Kilometer entfernte Schule zu besuchen. Im Gegensatz zu ihm geht Amal gerne zur Schule; sie ist eine fleißige Schülerin und möchte später Ärztin werden. Der ältere Lehrer fördert Amal und schenkt ihr ein Buch. Mit der strengen Lehrerin jedoch bekundet Amal Mühe.

Als Amal nach Hause zurückkehrt, sagt ihr die Mutter, dass sie ab sofort nicht mehr in die Schule gehen darf. Sie müsse künftig die Rolle ihrer Schwester übernehmen, welche eine Stelle gefunden hat. Trotz Bitten und Flehen von Amals Bruder bleibt der Vater in seiner Entscheidung unnachgiebig; seine Tochter brauche nicht mehr weiter zu lernen. Traurig akzeptiert Amal ihr Schicksal. Abends im Bett legt sie ihrem Bruder das Stethoskop hin.

 

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Stein im Schuh

 Ab 10 Jahre
 12 Minuten
 Angst, Außenseiter, Fremdsein, Freundschaft, Integration, kulturelle Identität, Trauma
Ein Schüler kommt zum ersten Mal in seine neue Klasse. Er ist kein Kind wie die anderen – er ist ein Frosch unter lauter Kaninchen. In einem sehr sanften Animationsstil erzählt uns der Film von den Alpträumen und Ängsten eines geflüchteten Kindes. Einige seiner Mitschüler:innen beginnen, ihn zu verstehen, und helfen ihm mit ihrer Freundschaft. […]
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 Frankreich, Schweiz, 2020 Sprachfassungen: ohne Dialog Regie: Eric Montchaud

Ein Schüler kommt zum ersten Mal in seine neue Klasse. Er ist kein Kind wie die anderen – er ist ein Frosch unter lauter Kaninchen. In einem sehr sanften Animationsstil erzählt uns der Film von den Alpträumen und Ängsten eines geflüchteten Kindes. Einige seiner Mitschüler:innen beginnen, ihn zu verstehen, und helfen ihm mit ihrer Freundschaft.

Lehrprogramm gemäß § 14 JuSchG

 

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Ich wünsche mir…

 Ab 8 Jahre
 5 Minuten
 Ängste, Freiheit, Kinderrechte, Krieg, Phantasieren, Träume, Zerstörung
Ukraine-Krieg im Hintergrund Im Film geht es um ein Mädchen im Alter der Grundschulkinder. Es schreibt Tagebuch und spielt im Sommer mit herumfliegenden, sprechenden Laubblättern. Als diese etwas von Sturm erzählen, weiß das Mädchen zunächst nicht genau, was gemeint ist. Doch dann folgt ein Filmschnitt. Plötzlich hört man Geräusche von Gewehren und Bomben, man sieht […]
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 Deutschland, 2022 Sprachfassungen: Deutsch Regie: Anna Broghammer, Marie Freynik, Felix Günter, David Moosmann, Kerstin Heinlein

Ukraine-Krieg im Hintergrund

Im Film geht es um ein Mädchen im Alter der Grundschulkinder. Es schreibt Tagebuch und spielt im Sommer mit herumfliegenden, sprechenden Laubblättern. Als diese etwas von Sturm erzählen, weiß das Mädchen zunächst nicht genau, was gemeint ist.

Doch dann folgt ein Filmschnitt. Plötzlich hört man Geräusche von Gewehren und Bomben, man sieht Zeichnungen von Krieg und Zerstörung und das Mädchen befindet sich plötzlich im dunklen Keller und sehnt sich zurück in den Sommer, als die Welt noch in Ordnung war und es wünscht sich nichts sehnlicher, als dass der Krieg aufhören soll. Damit endet der Film und hinterlässt Gänsehaut bei den Betrachtern.

Die Kinder der Medienwerkstatt hatten sich das Thema selbst ausgewählt. Ursprünglich ging der Film, der im letzten Schuljahr in der Medienwerkstatt-AG entstand, eigentlich in eine andere Richtung, berichteten Marie Freynik und Anna Broghammer souverän und selbstbewusst im Interview mit den Organisatoren des Deutschen Menschenrecht Filmpreises.

Weiterführende Links
>> Deutscher Menschenrechts-Filmpreis 2022 Preisträger in der Kategorie Non Professional

 

„Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis 2022 in der Kategorie ‚Non Professional’geht an… die Medienwerkstatt der Grundschule Tennenbronn!“

Mit diesen Worten holte kurz vor Weihnachten Christoph Süß vom Bayrischen Rundfunk die jungen Filmemacherinnen Marie Freynik und Anna Broghammer zusammen mit der AG-Leiterin Kerstin Heinlein auf die Bühne der Nürnberger Tafelhalle. Dort nahmen die Kinder stellvertretend für das Filmteam, zu dem noch David Moosmann und Felix Günter gehörten, für ihren Film „Ich wünsche mir…“ den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis entgegen. Dieser ist mit 2500 Euro dotiert.

Den Text haben wir der Zeitung entnommen:

https://www.nrwz.de/schramberg/ich-wuensche-mir-384399.html

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Erbgut

 Ab 14 Jahre
 17 Minuten
 Dilemma, Erbe, Ethik, Familie, Gewissen, Konzentrationslager, Menschenbild, Moral, Nationalsozialismus, Verantwortung, Wahrheit, Werte
Lehrprogramm gemäß § 14 JuSchG Max ist mit seiner schwangeren Freundin unterwegs als ihn ein Anruf seines Großvaters erreicht. Dieser bittet ihn um einen Besuch. Widerwillig stimmt er zu. Dort angekommen überreicht Max’ Großvater ihm sein künftiges Erbe –- ein Erbe mit Vergangenheit. Der Film spielt mit der Frage, was nimmt man in Kauf und […]
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 2012, Deutschland Sprachfassungen: Deutsch Regie: Matthias Zuder

Lehrprogramm gemäß § 14 JuSchG

Max ist mit seiner schwangeren Freundin unterwegs als ihn ein Anruf seines Großvaters erreicht. Dieser bittet ihn um einen Besuch. Widerwillig stimmt er zu. Dort angekommen überreicht Max’ Großvater ihm sein künftiges Erbe –- ein Erbe mit Vergangenheit. Der Film spielt mit der Frage, was nimmt man in Kauf und welche Grenzen der Moral überschreitet man, wenn es um das eigene Wohl geht?

 

 

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