GESAMTKATALOG - Seite 4

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Pastrami Sandwiich

 Ab 12 Jahre
 7 Minuten
 Israel, Krieg, Nahostkonflikt, Terror
Als sie die Raketen-Warnsirenen hören, hält eine israelische Familie mit dem Auto am Straßenrand, steigt aus und geht in Deckung. Der Vater begegnet der Angst seines kleinen Sohnes mit einem Spiel: Sie bauen einen Sandwich. Weiterführende Links >> Deutsche Film- und Medienbewertung: Prädikat wertvoll >> Augenblicke   Der Dialog im Film Vater, Mutter und Sohn […]
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 Deutschland, Israel, 2015 Regie: Richard Böhringer

Als sie die Raketen-Warnsirenen hören, hält eine israelische Familie mit dem Auto am Straßenrand, steigt aus und geht in Deckung. Der Vater begegnet der Angst seines kleinen Sohnes mit einem Spiel: Sie bauen einen Sandwich.

Weiterführende Links
>> Deutsche Film- und Medienbewertung: Prädikat wertvoll
>> Augenblicke

 

Der Dialog im Film

Vater, Mutter und Sohn im Auto – Langeweile – Vater: Lass uns was spielen – Vater: Ameise – Sohn: Katze – Vater: Hund – Sohn: Pferd – Vater: Haus – Sohn: Israel – Vater: Milchstraße – Sohn: Universum – Vater: Ich glaube, du hast mich ich kenne nichts Größeres – wuste ich – Vater: sollen wir nochmal spielen – Sohn: ja – Universum – Vater: oh, jetzt hawst du mich – wie kann das Universum so große sein, und man sieht es nicht – Vater: ja merkwürdig – Sirenenalarm – steigen aus dem Auto aus – Mutter legt sich hin, – Junge will nicht – Vater: leg dich neben den Wagen, – Vater: wir legen uns neben Mama – Vater: jetzt kommt endlich – Sohn: Papa, ich bin etwas nervös – Vater: Wie wäre es wenn wir Pastrami Sandwich spielen. – Mama und ich sind Brotscheiben und du bist Truthahn – Papa, schau malk d laufen Ameisen auf Mama rum – Vater: Mama mit Armeisen – Vater: Pastrami mit Armeisen – Sirenenalarm hört auf – Vater steht auf – Papa, du machst das Sandwich kaputt – Vater: OK, das Spiel ist jetzt vorbei, wir haben gewonnen – Sohn: Lass uns noch ein Weilichen so bleiben – Der Vater legt sich wieder hin – Vater: Na los, wir haben wirklich gewonnen – Sohn: Lass uns noch ein wenig länger so bleiben – es fühlt sich gut an – Auto fährt vorbei, Insassen wundern sich – Vater: ok jetzt aber – Sie stehen auf – Sohn: Papa, wo ist die Rakete? – Vater: Es hat sich so angehört, als sei sie nicht weit von unserem Haus explodiert – Sohn: Jetzt wird Lahav wahrscheinlich wieder ein Stück davon finden für seine Sammlung. Gestern kam er mit einem Stüc der letzten Rakete in die Schule, wo sogar ein arabisches Logo drauf war. Es ist sicherer, wenn sie weit weg ist, als zu nah, oder? – Vater: Das Beste wäre, wenn es weit genug weg wäre, als dass uns etwas passiert. – Sohn: Aber nah genug, dass ich auch mal ein Stück finden kann. – Vater: Das Beste wäre, wenn wir ein wenig Badminton im Hof spielen würden. – Sohn: Papa, versprich mir, dass wir wieder Pastrami spielen, wenn die Sirenen angehen. – Vater: Ich verspreche dir, dass ich dir Käsesandwich beibringe, sollte es langweilig werden. – Sohn: … und was ist wenn die Sirenen nie mehr angehen? – Vater: Ich denke, es wird noch mindestens ein, zwei Mal welche geben.

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Masel Tov Cocktail

 Ab 12 Jahre
 32 Minuten
 Antisemitismus, Diskriminierung, Gewissen, Holocaust, Identität, interreligiöser Dialog, Judentum, Konfliktbewältigung, Konflikte, Kultur, Menschenrechte, Nahostkonflikt, Nationalsozialismus, Rechtsextremismus, Rechtsradikalismus, Satire, Shoah, Toleranz, Vorurteile, Weltreligionen
Zutaten: 1 Jude, 12 Deutsche, 5cl Erinnerungskultur, 3cl Stereotype, 2 TL Patriotismus, 1 TL Israel, 1 Falafel, 5 Stolpersteine, ein Spritzer Antisemitismus Zubereitung: Alle Zutaten in einen Film geben, aufkochen lassen und kräftig schütteln. Im Anschluss mit Klezmer-Musik garnieren. Verzehr: Vor dem Verzehr anzünden und im Kino genießen. 100% Koscher. Dimitrij Liebermann, der Sohn russischer […]
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 Deutschland, 2020 Sprachfassungen: Deutsch, Deutsche Untertitel Regie: Arkadij Khaet, Mickey Paatzsch

Zutaten: 1 Jude, 12 Deutsche, 5cl Erinnerungskultur, 3cl Stereotype, 2 TL Patriotismus, 1 TL Israel, 1 Falafel, 5 Stolpersteine, ein Spritzer Antisemitismus
Zubereitung: Alle Zutaten in einen Film geben, aufkochen lassen und kräftig schütteln. Im Anschluss mit Klezmer-Musik garnieren.
Verzehr: Vor dem Verzehr anzünden und im Kino genießen. 100% Koscher.

Dimitrij Liebermann, der Sohn russischer Einwanderer und Schüler an einem Gymnasium, ist Jude. Freunde und Mitschüler nennen ihn nur kurz „Dima“. Er hat seit einiger Zeit eine Freundin, doch Michelle ist keine Jüdin. Seine Mutter, eine Klavierlehrerin, schaut am liebsten einen der 23 russischen Sender, die ihre Satellitenanlage empfängt. Als ihn sein Mitschüler Tobi auf der Schultoilette mit seiner Beschneidung provoziert und ihm erklärt, dass man Juden wie ihn früher vergast hätte, während er den Sterbevorgang mit vollem körperlichem Einsatz imitiert, schlägt Dima ihn mitten ins Gesicht. Er wird für eine Woche von der Schule verwiesen.

Dimitrij tut sein Ausraster nicht wirklich leid. Als sein Vater von dem Schulverweis erfährt, streicht er die Teilnahme seines Sohnes an der Abifahrt. Der Rektor von Dimas Schule will zudem, dass er mit Blumen zu Tobi geht, um sich zu entschuldigen. Nachdem Dima seinen Opa von einem AfD-Infostand wegholt, der aber mit völligem Unverständnis reagiert, läuft Dima wütend weiter und stürzt. Er fällt Tobi direkt vor die Füße, der gerade dabei ist, als Strafe für seine Schmierereien Stolpersteine auf dem Gehweg zu putzen. Dima will die Gelegenheit nutzen, schafft es aber nicht wirklich, sich bei Tobi zu entschuldigen. Als der ihn abermals provoziert und die Blumen in Andenken an Dimas verstorbene „Verwandte“ neben die Stolpersteine legt, kann sich Dima nicht zurückhalten. Diesmal schlägt er Tobi nicht nur, er tritt zu.

Weiterführende Links
>> Deutsche Film- und Medienbewertung: Prädikat besonders wertvoll
>> FWU: Beiheft
>> Impuls von Margrit Fröhlich, Ev. Akademie Frankfurt
>> Missio/RPZ-Materialien Für Schulunterricht oder Projekttage ab der Mittelstufe
>> Podiumsgespräch zum Film
>> Preisträger Deutscher Menschenrechts-Filmpreis in den Kategorien „Kurzfilm“ und „Bildung“
>> Zentralrat der Juden – Homepage

FSK ab 12 freigegeben

 

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Alles Mädchen, alles Junge

 Ab 12 Jahre
 37 Minuten
 Geschlechterrollen, Identität, sexuelle Vielfalt
»Alles Mädchen, alles Junge« ist ein Zusammenschnitt der beiden Filmreihen »Alles Mädchen« und »Alles Junge« zur Auseinandersetzung mit dem Thema Gender in gemischt-geschlechtlichen Gruppen. Der Film dient zur Reflexion der eigenen Geschlechtsrolle und zur Information über das andere Geschlecht. Er gibt authentische Einblicke in die Lebenswelt von Jungen und Mädchen mit verschiedenen sozialen und kulturellen […]
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 Deutschland, 2016 Sprachfassungen: Deutsch Regie: Medienprojekt Wuppertal

»Alles Mädchen, alles Junge« ist ein Zusammenschnitt der beiden Filmreihen »Alles Mädchen« und »Alles Junge« zur Auseinandersetzung mit dem Thema Gender in gemischt-geschlechtlichen Gruppen.

Der Film dient zur Reflexion der eigenen Geschlechtsrolle und zur Information über das andere Geschlecht. Er gibt authentische Einblicke in die Lebenswelt von Jungen und Mädchen mit verschiedenen sozialen und kulturellen Hintergründen aus ihrer eigenen Sichtweise.

Neben persönlichen Interviews zu den großen Lebens- und Entwicklungsthemen, wie dem Umgang mit dem eigenen Körper und Rollenerwartungen, mit Liebe und Sexualität und mit der eigenen sexuellen Orientierung (hierbei auch Transgender), dem Erleben von und dem Umgang mit Gewalt, beinhaltet der Film persönliche Videotagebücher und die filmische Begleitung der Jungen und Mädchen in ihrem Alltag.

Die Grundfrage des Films ist: Wie wird aus einem Jungen ein Mann, wie wird aus einem Mädchen eine Frau und wie kann ein positives Leben und Zusammenleben von Mädchen und Jungen in der Gesellschaft mit gleichen Entwicklungschancen individuell und kollektiv gelingen?

Adressaten: Hauptschule/Mittelschule, Gymnasium (S1), Gymnasium (S2), Konfirmandenarbeit, Realschule, Berufsschule, Förderschule

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Flucht ins Ungewisse – Bahar im Wunderland

 Ab 12 Jahre
 17 Minuten
 Angst, Armut, Asyl, Emigration, Fantasie, Flucht, Globalisierung, Krieg, Mädchen, Menschenrechte, Menschenwürde, Migration, Vertreibung
Wohin flüchtest du, wenn dein Leben in Gefahr ist und es keinen Ort gibt, an dem du dich verstecken kannst? Das kurdische Mädchen Bahar ist zusammen mit seinem Vater auf der Flucht von Syrien nach Deutschland und hat für sich einen Weg gefunden. Um ihre Ängste zu überwinden und sich vor Gefahren zu schützen, glaubt […]
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 Deutschland, 2013 Sprachfassungen: Deutsch, Deutsche Untertitel, Kurdisch Regie: Behrooz Karamizade

Wohin flüchtest du, wenn dein Leben in Gefahr ist und es keinen Ort gibt, an dem du dich verstecken kannst? Das kurdische Mädchen Bahar ist zusammen mit seinem Vater auf der Flucht von Syrien nach Deutschland und hat für sich einen Weg gefunden. Um ihre Ängste zu überwinden und sich vor Gefahren zu schützen, glaubt sie, unsichtbar werden zu können, wenn sie ihre Augen schließt. In Frankfurt werden die beiden unfreiwillig voneinander getrennt. Bahar sieht die glitzernde Bankenmetropole mit den Augen eines Mädchens, dem weder Heimat noch Bezugspersonen geblieben sind, das unter den gegebenen Umständen kein Kind mehr sein kann – und doch Möglichkeiten findet, mit ihrer Situation umzugehen. Auf einer Polizeistation kommen Vater und Tochter wieder zusammen. Was nun geschehen wird, bleibt offen.

Lehrprogramm gemäß § 14 JuSchG

Deutscher Menschenrechts-Filmpreis 2014 in der Kategorie Bildung

Weiterführende Links
>> Arbeitshilfe
>> Website des Films

 


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Happy Slapping

 Ab 14 Jahre
 19 Minuten
 Anpassung, Gewalt, Gewaltlosigkeit, Konflikte, Macht, Mädchen, Medienpädagogik, Mobbing, neue Medien
Kurzspielfilm zu den Themen Happy Slapping und Cybermobbing: Vier Freundinnen haben sich eine Mutprobe ausgedacht: Eine von ihnen soll einen wildfremden Passanten schlagen und dieses soll gefilmt werden. Doch aus einem gewalttätigen „Scherz“ wird zunehmend Schlimmeres: Eines der Mädchen wird zum Mobbing-Opfer, das gequält wird und dieses Quälen wird mit dem Handy gefilmt. Im ROM-Teil: […]
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 Deutschland, 2008 Regie: Philipp Kässbohrer

Kurzspielfilm zu den Themen Happy Slapping und Cybermobbing: Vier Freundinnen haben sich eine Mutprobe ausgedacht: Eine von ihnen soll einen wildfremden Passanten schlagen und dieses soll gefilmt werden. Doch aus einem gewalttätigen „Scherz“ wird zunehmend Schlimmeres: Eines der Mädchen wird zum Mobbing-Opfer, das gequält wird und dieses Quälen wird mit dem Handy gefilmt.

Im ROM-Teil: Unterrichtsbezüge, Vorschläge für die Elternarbeit, methodische Vorschläge, Hintergrundinformationen (Info-Blätter), 14 Schülerarbeitsblätter, Bildergalerie, juristische Fragen.

Weiterführende Links
>> Filmtipp Clearingstelle Medienkompetenz Beschreibung, Einsatzfelder Medienpädagogik

 

 

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